Train the trainer

Fachwissen kompetent vermitteln – Train the Trainer leicht gemacht!

Sophie Brauel berichtet von einem typischen Train-the-Trainer Seminar bei synartIQ

Herr Müller steht um 8:45 Uhr vor mir und ich begrüße ihn mit einem Handschlag. Genau hier beginnt die erste Praxisphase in unserem Seminar. Die Besonderheit an einem Training ist, etwas einzuüben. In der Theorie klingen erstmal viele Dinge logisch, wenn sie aber selbst erlebt und umgesetzt werden, verändert sich das Bild noch einmal.

Nachdem alle Teilnehmer mit Getränken versorgt sind und sich einen freien Platz gesucht haben, beginnt Christian mit der Begrüßung. Wir beide stellen uns vor und erklären, warum gerade wir dieses Training mit ihnen gemeinsam durchführen. Häufig bieten wir das „Seminar-Du“ an. Hier die Frage: Warum machen wir das und was wollen wir damit erreichen?

Spätestens bei der Vorstellung der Agenda wird die Besonderheit des Trainings deutlich: In den nächsten zwei Tagen soll jeder konkret sein Schulung-/ Seminar-/ Trainings-Projekt entwickeln und hat dabei die Chance, Christian und mich in unserem Tun zu beobachten. Wir machen uns als Trainer transparent und alles was wir tun, darf hinterfragt werden. Spätestens bei der Erwähnung der Videoaufzeichnung gucke ich häufig in leicht skeptische bis erschrockene Gesichter. Dennoch ist der größte Lerneffekt genau darüber entstanden, sagen zumindest die Teilnehmer im Nachgang.

Wir starten mit der Vorstellungsrunde anhand eines Teilnehmersteckbriefs:

  • Warum machen wir überhaupt eine Vorstellungsrunde?
  • Warum machen wir die Vorstellungsrunde genauso?
  • Wie viel Zeit räumen wir einer solchen „Nebensächlichkeit“ ein? Bzw. ist dies eine Nebensächlichkeit?

Ich lerne nun die Menschen kennen, mit denen wir uns die nächsten zwei Tage intensiv beschäftigen werden. Wen haben wir hier sitzen? Herr Müller heißt Karl mit Vornamen, ist bei einem Handwerksunternehmen angestellt und fährt immer wieder zu Baumärkten, um seine Produkte zu präsentieren. Andreas arbeitet in einem großen Baukonzern angestellt und soll zukünftig neue Kollegen gezielter über verschiedene Schulungen einarbeiten. Paul dagegen arbeitet bei einem IT-Dienstleister und schult häufig Kunden in ihrer hauseigenen Software.

Unsere Gruppe ist mit zehn Teilnehmern relativ überschaubar. Alle haben aber eines gemeinsam: Sie sind in die Trainertätigkeit „eher so reingerutscht“. Unser Ziel für die kommende Zeit ist es nun, allen bei ihrem konkreten Projekt weiterzuhelfen, die Intention zu verstehen und Handwerkszeug mitzugeben. Das Muster ist dabei einfach: Wir geben einen thematischen Impuls und unsere Teilnehmer wenden diesen auf ihr Projekt an. Sehr praxisnah. Sehr konkret. Sehr individuell.

Für Christian und mich ist dabei der Austausch der Teilnehmer untereinander und die Diskussion wichtig. Wir alle sind jeden Tag damit beschäftigt unser Wissen aufzubauen, es anderen weiterzugeben oder es festzuhalten. Häufig wird dies als triviales: „Erklär das mal eben kurz“ abgetan. Vielleicht ein schöner Anlass, sich diesen Themen strukturiert zu widmen und den Kollegen oder sich selbst die passende Unterstützung an die Hand zu geben? Der Gewinn: Jeder Teilnehmer verlässt das Seminar mit einer optimierten Version seiner Schulung!

­­Wir garantieren Ihnen:

  • Individuelles Coaching
  • Videofeedback
  • Nachhaltigkeit der Schulung

Unsere aktuellen Train-the-Trainer-Seminare finden Sie hier. Gerne können Sie dieses Training auch als Inhouse-Schulung buchen!

Haben Sie Interesse? Dann rufen Sie mich gerne an!

Sophie Brauel - synartIQ

Sprechen Sie mich an!

Sophie Brauel
Leitung Training
Fon: 0521. 55 767 5 0
E-Mail: brauel(at)synartIQ(dot)de