einarbeiten und erklären

Wissensvermittlung leicht gemacht: 6 Praxis-Tipps von unseren Experten

Seminar: Einarbeiten und erklären leicht gemacht

Kannst du mir mal eben zeigen, wie das geht?

Kommt Ihnen das bekannt vor: „Kannst du mir mal eben zeigen, wie wir mit dieser Software arbeiten?“ oder „Erklärst du mir kurz, was ich bei diesem Thema beachten sollte?“. Als interner Experte steht jeder von uns irgendwann einmal vor der Aufgabe, neue KollegInnen einzuarbeiten oder ihnen ein bestimmtes Thema näher zu bringen.

„Zwischendurch mal eben die kleinen Dinge erklären“ – das kennen wir alle und wissen ganz genau: „Zwischendurch mal eben“ dauert erstens länger und zwei­tens bedarf es einer guten Vorbereitung, wenn ich erfolgreich erklären möchte.

Wir öffnen heute unseren Methodenkoffer und geben Ihnen Tipps, wie Sie Wissen erfolgreich vermitteln können!

Mit diesen SYNARTISCHEN REGELN ist viel gewonnen:

1. FISCH-KÜHE VERMEIDEN – Stellen Sie Fragen!

Wissen Sie, wieviel Wissen Ihr neuer Kollege mitbringt? Hat er das entsprechende Vorwissen, um die von Ihnen erklärten Inhalte richtig aufzu­nehmen und zu verarbeiten? Häufig fallen Sätze wie: „Das muss man doch wissen!“ Probieren Sie doch einmal unvoreingenommen auf Ihre neuen Kollegen zuzugehen und gemein­sam neue Erkenntnisse zu schaffen. Leo Leonni schafft in seiner Kindergeschichte „Fisch ist Fisch“ eine spannende Analogie, die vielen ein Licht aufgehen lässt. Darüber wie ein Fisch sich eine Kuh vorstellt nach einer ausführ­lichen Erklärung seines Freundes des Froschs.

2. DIE SALAMI TECHNIK – Portionieren Sie Wissenshäppchen

Wir wissen verdammt viel. Das wollen wir na­türlich auch gerne teilen! Einer der häufigsten Fehler in der Einarbeitung ist allerdings, dass wir viel zu viele Inhalte in zu kurzer Zeit unterbringen möchten. Probieren Sie die Inhalte runter zu brechen und in kleine Portionen zu verpacken. Hier gilt: Weniger ist mehr.

3. WIEDERHOLEN, WIEDERHOLEN ...... und wiederholen

Übung macht den Meister. In diesem Sprichwort steckt viel Wahrheit. Damit die neuen Inhalte sich setzen können und in „Fleisch und Blut“ übergehen, müssen wir die Schritte wiederholen.

4. DAS AUGE LERNT MIT – Nutzen Sie verschiedene Visualisierungsmöglichkeiten

Wir haben fünf verschiedene Sinnesorgane – warum sollten wir uns beim Erklären daher auf die Ohren beschränken? Nutzen sie Visuali­sierungen, um den neuen Kollegen die Inhalte näherzubringen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt: Schaubilder, Grafiken, Skizzen, Ablaufdiagramme, Programme, Videos, usw. (Kleiner Tipp: Viele Dinge kann man mehrfach verwenden. Daher lohnt die Mühe).

5. VOM MONOLOG ZUM DIALOG

Wer redet bei einer Einarbeitung? Meist ist die Rollenverteilung recht klar. Einer redet – Einer hört zu. Versuchen Sie doch mal, die Erklärung in Richtung Dialog zu entwickeln. Entstehung von Wissen ist ein Entwicklungsprozess, der eine Aktivität des Lernenden voraussetzt. Bieten Sie ihm die Gelegenheit dazu.

6. SELBST TUN – Theorie schnell in die Praxis bringen

Erklären ist schön und gut, selbst machen ist besser!

Wenn Sie mehr erfahren wollen oder diese Techniken in der Praxis ausprobieren möchten, dann melden Sie sich hier zu unserem Seminar "Erfolgreich einarbeiten und erklären: Wissensvermittlung leicht gemacht!" an.

Die nächsten Termine: 27.06. und 03.12.2019.

Sophie Brauel - synartIQ

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Sophie Brauel
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