Wissen tanken

Eine Zapfsäule zum Wissenstransfer?

Eine Zapfsäule um Wissen bei Personalwechsel einfach abzuzapfen und dann in einen neuen Kopf zu tanken wäre schön, oder? Das können wir Ihnen leider nicht anbieten.

Aber wäre das überhaupt sinnvoll? Das gesamte Wissen einer ausscheidenden Kollegin oder eines ausscheidenden Kollegen zu transferieren? Vermutlich nicht. Ein Großteil des Wissens wäre wahrscheinlich schon veraltet. Anderes Wissen ist für die Zukunft vielleicht gar nicht mehr relevant. Ein Teil des Wissens wäre vermutlich sehr allgemein und ließe sich schnell wiederaufbauen. Manches Wissen würde vielleicht sogar dabei stören, neue Ideen zu entwickeln und alte Muster zu verlassen.

Von welchem Wissen reden aber dann immer alle, wenn sie über Wissenstransfer reden?

Wir reden dabei immer von kritischem Wissen! Also dem Wissen, das für das Unternehmen zu einem großen Risiko werden kann, wenn es durch Fluktuation verloren geht. Zum Beispiel, weil Prozesse nicht mehr richtig durchgeführt, Maschinen nicht mehr bedient, Kundenbeziehungen nicht mehr gepflegt und Projekte nicht mehr weitergeführt werden können. Dann haben Organisationen ein echtes Wissensrisiko – und das gilt es zu verringern.

Deshalb lautet eine unserer Devisen: Erst priorisieren, dann transferieren!

Um den Aufwand für die ausscheidenden Mitarbeiter und die unterstützende Personalentwicklung so gering wie möglich zu halten, durchforsten wir das Erfahrungswissen ausscheidender Mitarbeiter und suchen dabei nach transferrelevanten und oftmals impliziten Wissensaspekten. Dabei betrachten wir nicht nur das Fachwissen, sondern schauen uns daneben das Wissen in den Bereichen Arbeitsorganisation, persönliche Netzwerkwerke, Projektwissen, Führungswissen und Unternehmenskultur an. Und für die kritischen Aspekte planen wir dann den Transfer – immer mit einer geeigneten Methode für den jeweiligen Anwendungsfall. Hier kommen beispielweise Checklisten, Videos oder interne Schulungen zum Einsatz.

Das klingt alles aufwendig? Ist es aber nicht.

Durch den strukturierten und priorisierten Ablauf dauert die Planung eines effizienten Wissenstransfers aus unserer Erfahrung ca. 8 Stunden - eine überschaubare und vor allem gute Investition!

Also, eine Wissenszapfsäule können wir Ihnen nicht anbieten.

Aber dafür einen strukturierten und vor allem effizienten Wissenstransferprozess und viele Ideen zu dessen Ausgestaltung.

Vielleicht ist das einen Versuch wert?

Lisa Grefe - synartIQ

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Lisa Grefe
Leitung Beratung
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