Wissenstransfer

Staffelübergabe mit Wissenstransfer beim LWL

Eine Staffelübergabe umfasst zwei Personen, aber nur einen Versuch: Anläufer und Abläufer haben zudem ein begrenztes Zeitfenster für die optimale Übergabe. Ziel ist, einen geringen Geschwindigkeitsverlust zwischen der hohen Geschwindigkeit des Abläufers und dem Beschleunigungspotenzial des Anläufers zu erreichen.

Die Staffelübergabe kann 1:1 auf einen Mitarbeiterwechsel übertragen werden. Denn: Verlässt eine Person mit besonderem Erfahrungswissen das Unternehmen, gibt es für die Sicherung von wertvollem und implizitem Wissen nur eine Chance – den Wissenstransfer.

Nicht an Geschwindigkeit verlieren

Entscheidend ist in diesem Zusammenhang auch der zeitliche Rahmen. Je umfangreicher ein Wissenstransfer organisiert wird, desto mehr Wissen kann gesichert werden. Das hat Auswirkungen auf das erfolgreiche an Bord kommen des Nachfolgers und die damit verbundene reibungslose Fortsetzung der Aufgaben – ohne im Betrieb an Geschwindigkeit zu verlieren. Wie ein professioneller Wissenstransfer aussieht, zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Münster. Als Berater und externe Moderatoren begleiten wir den Kommunalverband mit insgesamt 17.000 Mitarbeitern seit sechs Jahren regelmäßig beim Thema Wissenstransfer. Methoden wie Expert Debriefing sind fester Bestandteil unserer Arbeit beim LWL. In unserem letzten Projekt haben wir einen professionellen Personalwechsel im Ausbildungsbereich moderiert.

Ausgangssituation beim LWL

Die Ausbildungsleiterin im LWL hat im Laufe Ihrer Jahre viele Veränderungen auf den Weg gebracht und den Ausbildungsbereich durch neue Projekte maßgeblich geprägt. Ihre Erfahrungen auf diesem Gebiet machen sie zu einer relevanten Wissensträgerin für das Unternehmen. Um ihr umfangreiches Erfahrungswissen für ihre Nachfolgerin zugänglich zu machen, hat die Personalentwicklung in Zusammenarbeit mit synartIQ eine systematische Übergabe organisiert.

Professionelle Umsetzung des Wissenstransfers

Als Experten für Wissenstransfer haben wir gemeinsam mit der Personalentwicklung ein Vorgehen entwickelt, um das Erfahrungswissen der Ausbildungsleitung zu strukturieren, zu sichern und der Nachfolgerin zur Verfügung zu stellen. Zu diesem Zweck hat die Ausbildungsleiterin als Wissensgeberin mit Unterstützung von Christian Keller als externen Moderator umfangreiche Mindmaps und Wissenslandkarten erstellt. Diese zeigen das breitgefächerte Aufgabengebiet inklusive aller Netzwerke und bilden die Grundlage für den Transferplan.

Transferplan und gegenseitiger Austausch

Der Transferplan wiederum dient als Orientierung, welche Wissensaspekte an die Wissensempfängerin zu übertragen sind. Die Umsetzung des Transferplans umfasst die wichtigsten Aufgaben und Herausforderungen und erfolgte in gemeinsamer Absprache mit der Führungskraft und der Nachfolgerin.

In den nächsten Wochen steht entlang der ausgewählten Punkte im Transferplan der gegenseitige Austausch zwischen Wissensgeberin und Wissensnehmerin auf der Agenda. Dadurch kann der LWL eine strukturierte Einarbeitung der Nachfolgerin gewährleisten.

Sandra Küttner, Sachbereichsleiterin in der LWL-Personalentwicklung, resümiert das Vorgehen im Rahmen des Wissenstransfers folgendermaßen:

"Wissenstransfer bietet damit allen Beteiligten die Chance von Erfahrungen zu lernen, Begonnenes erfolgreich fortzuführen und gleichzeitig mit der Nachfolgerin neue Schwerpunkte setzen zu können."

Wir blicken ebenfalls auf ein gelungenes Wissenstransfer-Projekt und wünschen der neuen Ausbildungsleiterin einen erfolgreichen Start beim LWL.

Lisa Augustin - synartIQ

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Lisa Augustin
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